Einblicke
Aug 13, 20202 Minute/n Lesedauer

Der neue Baby-Boom: So shoppen die Deutschen Kinderprodukte

von Giulia Ricci

Frisch gebackene Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind – das gilt auch und vor allem für Babyprodukte. Und in diese investieren Mütter, Väter oder auch Freunde und Verwandte gerne für die Kleinen. Im aktuellen Kalenderjahr stieg nicht nur die Anzahl an getätigten Einkäufen im Bereich Kinderartikel um 45%, auch gaben Kund*innen rund 6% mehr pro Einkauf aus als noch im Vorjahr.* Wir von Klarna haben dies zum Anlass genommen, über eine Million Klarna Einkäufe zu analysieren** und so die spannendsten Facts & Insights zum Shoppingverhalten der Deutschen bei Babyartikeln zusammengestellt.

Ältere Generationen kaufen häufiger Kinderspielzeug als die Jüngeren
Bei den Deutschen landen übrigens 2,8 Babyprodukte in einem durchschnittlichen Warenkorb. Hierbei sind Kleidungsstücke und Pflegeprodukte beliebter bei den Kund*innen als Spielzeuge und werden durchschnittlich fünfmal häufiger gekauft. Interessant jedoch: je älter die Shopper*innen, desto häufiger erstehen sie Spielzeuge. Während bei der Generation der Ü-55-Jährigen jedes vierte gekaufte Produkt ein Spielzeug ist, ist es bei den 18-35-Jährigen nur jedes siebte.

Die 18-35-Jährigen sind im Vergleich der Altersgruppen übrigens auch die, die die meisten Kinderprodukte einkaufen. Über 60% des Umsatzvolumens kommt von ihnen. Die Begründung scheint auf der Hand zu liegen: In diesem Altersabschnitt befinden sich die meisten Menschen mit kleinen Kindern zuhause oder im Freundeskreis.

Unter den Geschlechtern gibt es laut Klarna-Statistik eine klare Verteilung: Hier sind 75% der Kund*innen weiblich, nur 25% sind nach eigenen Angaben männlich.

Sonntagabend: die Shopping Zeit Nummer eins für Babyartikel in Deutschland
Sonntags ist der Umsatz bei Babyartikeln durchschnittlich 26% höher als an den anderen Wochentage. An Samstagen hingegen shoppen die Deutschen am wenigsten Babyprodukte. Hier liegt das Umsatzvolumen im Durchschnitt 39% unter dem von Sonntagen. Bezüglich der beliebtesten Uhrzeit gibt es leichte regionale Unterschiede: Während auf dem Land und in kleineren Städten (<100.000 Einwohner) um 19 Uhr am meisten geshoppt wird (92% mehr als durchschnittlich zu anderen Tageszeiten), fahren die Großstädter um 20 Uhr zu Shopping-Hochtouren auf und kaufen durchschnittlich mehr als doppelt so viel (+103%) ein, wie zu anderen Tageszeiten.

Auch hinsichtlich der Budgets, das Klarna Einkäufer*innen für Babyartikel je Einkauf ausgeben, unterscheiden sich Städter vom Rest Deutschlands und geben durchschnittlich 7% mehr pro Einkauf aus. Regional gesehen sind die Bayern die Big Spender auf Klarna. Sie geben im Schnitt 4% mehr pro Einkauf aus als der Rest Deutschlands und sogar durchschnittlich 14% mehr als die Klarna Shopper*innen in den neuen Bundesländern.

* Monatlicher Durchschnittswert der Daten Januar bis Juli 2020 vs. Januar bis Dezember 2019
** Januar bis Juli 2020, Stand Juli 2020

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