DACH
Aug 12, 2020

Der neue Baby-Boom: So shoppen die Deutschen Kinderprodukte

Berlin – 11. August 2020: Frisch gebackene Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind – das gilt auch und vor allem für Babyprodukte. Und in diese investieren Mütter, Väter oder auch Freunde und Verwandte gerne für die Kleinen. Im aktuellen Kalenderjahr stieg nicht nur die Anzahl an getätigten Einkäufen im Bereich Kinderartikel um 45%, auch gaben Kund*innen rund 6% mehr pro Einkauf aus als noch im Vorjahr*.

Wir von Klarna haben dies zum Anlass genommen, über eine Million Klarna Einkäufe zu analysieren** und so die spannendsten Facts & Insights zum Shoppingverhalten der Deutschen bei Babyartikeln zusammengestellt. Doch nicht nur das, wir haben diese auch mit einer echten Expertin besprochen.

Marie Nasemann ist Schauspielerin, Model und Klarna-Shopperin. Außerdem ist sie als Teil der Klarna Influencer Squad langfristige Kooperationspartnerin. Wir lieben, wie sie modische Trends und Nachhaltigkeit auf Instagram und ihrem Blog Fairknallt thematisiert und ihre Follower*innen an ihrem Alltag teilhaben lässt. Vor kurzem ist dieser ordentlich aufgemischt worden: Marie ist Mama geworden. Fairfashion und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen spielen natürlich auch beim Shopping für den Nachwuchs eine große Rolle.

“Mir ist das Thema Nachhaltigkeit und Fairness in der Herstellung sehr wichtig. Ich kaufe nicht spontan, sondern suche gezielt nach bestimmten Produkten, die es im Kindergeschäft um die Ecke nicht unbedingt zu kaufen gibt. Zum Beispiel Fairtrade Spielzeug oder Babykleidung die GOTS (Global Organic Textile Standard) zertifiziert ist. Das mache ich gerne unterwegs und nebenbei, weshalb das Einkaufen über das Handy für mich sehr praktisch ist”, so Marie.

Das Smartphone ist aber nicht nur für Marie, sondern auch für die meisten deutschen Shopperin*innen das beliebteste Endgerät beim Einkaufen von Babyartikeln. Hier kaufen die Deutschen Babyartikel fast doppelt so viel wie über den Desktop (61% versus 37%) – nur 3% shoppen über das Tablet.

Ältere Generationen kaufen häufiger Kinderspielzeug als die Jüngeren

Bei den Deutschen landen übrigens 2,8 Babyprodukte in einem durchschnittlichen Warenkorb. Hierbei sind Kleidungsstücke und Pflegeprodukte beliebter bei den Kund*innen als Spielzeuge und werden durchschnittlich fünfmal häufiger gekauft. Interessant jedoch: je älter die Shopper*innen, desto häufiger erstehen sie Spielzeuge. Während bei der Generation der Ü-55-Jährigen jedes vierte gekaufte Produkt ein Spielzeug ist, ist es bei den 18-35-Jährigen nur jedes siebte.

Die 18-35-Jährigen sind im Vergleich der Altersgruppen übrigens auch die, die die meisten Kinderprodukte einkaufen. Über 60% des Umsatzvolumens kommt von ihnen. Die Begründung scheint auf der Hand zu liegen: In diesem Altersabschnitt befinden sich die meisten Menschen mit kleinen Kindern zuhause oder im Freundeskreis.

Sonntagabend: die Shopping Zeit Nummer eins für Babyartikel in Deutschland

Sonntags ist der Umsatz bei Babyartikeln durchschnittlich 26% höher als an den anderen Wochentage. An Samstagen hingegen shoppen die Deutschen am wenigsten Babyprodukte. Hier liegt das Umsatzvolumen im Durchschnitt 39% unter dem von Sonntagen. Bezüglich der beliebtesten Uhrzeit gibt es leichte regionale Unterschiede: Während auf dem Land und in kleineren Städten (<100.000 Einwohner) um 19 Uhr am meisten geshoppt wird (92% mehr als durchschnittlich zu anderen Tageszeiten), fahren die Großstädter um 20 Uhr zu Shopping-Hochtouren auf und kaufen durchschnittlich mehr als doppelt so viel (+103%) ein, wie zu anderen Tageszeiten.

Auch Marie shoppt Kinderartikel am meisten abends: “Ich bestelle grundsätzlich nur die Produkte, die wir wirklich brauchen. Ich bespreche immer gemeinsam mit meinem Freund, der in Elternzeit ist, welche Babyanschaffungen wir wirklich benötigen und dann bestelle mal ich, mal er. Das passiert oft abends, wenn die Arbeit getan ist. In der Schwangerschaft konnte ich nachts oft nicht so gut schlafen. Das hat dazu geführt, dass ich gegrübelt habe, was wir noch für das Baby brauchen und den einen oder anderen Kauf um vier Uhr morgens getätigt habe.”

Auch hinsichtlich der Budgets, das Klarna Einkäufer*innen für Babyartikel je Einkauf ausgeben, unterscheiden sich Städter vom Rest Deutschlands und geben durchschnittlich 7% mehr pro Einkauf aus. Regional gesehen sind die Bayern die Big Spender auf Klarna. Sie geben im Schnitt 4% mehr pro Einkauf aus als der Rest Deutschlands und sogar durchschnittlich 14% mehr als die Klarna Shopper*innen in den neuen Bundesländern.

Shopping von Kinderartikeln ist immer noch Frauensache
Unter den Geschlechtern gibt es laut Klarna-Statistik eine klare Verteilung: Hier sind 75% der Kund*innen weiblich, nur 25% sind nach eigenen Angaben männlich. “Bei uns trifft die Statistik voll ins Schwarze. Obwohl wir uns zu gleichen Teilen um den Kleinen kümmern, erledige ich zu 75% die Einkäufe der Kinderprodukte, einfach weil ich Spaß daran habe. Da nach wie vor viel mehr Frauen in Elternzeit gehen als Männer, fällt das Shoppen wohl automatisch in deren Aufgabenbereich, was sich auch nach der Elternzeit wahrscheinlich aus Gewohnheit so fortsetzt”, antwortet Marie, als wir sie nach ihrem persönlichen Shopping-Muster in der Partnerschaft fragen. 

Maries Must-Haves für nachhaltige Babyartikel
Klarna macht nicht nur das Einkaufen schnell, einfach und sicher, sondern bietet jetzt noch mehr Shopping Inspirationen: mit Klarna Wishlists. Hier stellen Expert*innen ihre Lieblingsartikel zu einem bestimmten Thema zum nachshoppen zusammen. Für uns hat Marie als absolute Fachfrau in Sachen Nachhaltigkeit ihre Wishlist mit schönen, praktischen und vor allem ökologisch und fair produzierten Produkten fürs Baby zusammengestellt. Hier geht’s zu Marie’s Wishlist.

*  Monatlicher Durchschnittswert der Daten Januar bis Juli 2020 vs. Januar bis Dezember 2019
** Januar bis Juli 2020, Stand Juli 2020

 

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Über Klarna
Klarna macht Shopping smoooth! Das Unternehmen verfolgt seit seiner Gründung 2005 in Schweden das Ziel, Einkaufen schnell, einfach und sicher zu machen und hat das Einkaufserlebnis so grundlegend verändert. Per Klarna App und Klarna Card können Nutzer*innen bequem einkaufen, die Übersicht über ihre Artikel behalten und diese einfach und sicher bezahlen. Zusätzlich bietet Klarna Konsument*innen stetig neue Inspirationen, Deals und Einblicke rund um das Thema Shopping. Klarna verzeichnet über 85 Millionen Nutzer*innen weltweit und arbeitet mit über 200.000 Händlern wie H&M, Acne, Nike, Spotify, Sephora, Zalando, MediaMarkt oder Ikea zusammen. Smoooth Shopping mit Klarna ist aktuell in 17 Ländern erlebbar. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen weltweit über 3.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.klarna.de.

 

Ansprechpartner

Giulia Ricci
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