DACH
Nov 12, 2020

Klarna startet Forschungsprojekt, um die Zukunft des Einkaufens zu untersuchen

Berlin, 12. November 2020 - Der weltweit führende Zahlungs- und Shopping-Service Klarna gibt heute den Start des "Klarna Future Shopping Lab" bekannt. Dabei handelt es sich um ein dezentrales Forschungsprojekt, das untersucht, wie das Einkaufserlebnis der Zukunft aussieht. In dem ersten Projekt geht es um die Zukunft des Briefkastens und seine Entwicklung von einem statischen Relikt hin zu einer modularen Plattform für Lieferungen, Retouren und ein völlig neues Einkaufserlebnis.

Klarna wurde vor 15 Jahren mit der Mission gegründet, ein reibungsloses Einkaufserlebnis für alle zu schaffen. Mit dem Klarna Future Shopping Lab blickt das Unternehmen jetzt 15 Jahre in die Zukunft, um zu untersuchen, wie verschiedene Bereiche des Einkaufens und des Einzelhandels verbessert werden können. 

“Wir bei Klarna haben uns verpflichtet, das bestmögliche Einkaufserlebnis zu schaffen", sagt Rasmus Fahlander, Director of Purchase Experience bei Klarna. "Bei der Entwicklung unserer Services suchen wir immer nach neuen Wegen, um unnötige Komplikationen für Käufer und Einzelhändler zu vermeiden. Mit dem Klarna Future Shopping Lab wollen wir unseren eigenen Horizont erweitern und einen Blick darauf werfen, wie sich das Einkaufen und der Einzelhandel künftig entwickeln könnten", so Fahlander. 

Ziel des Klarna Future Shopping Lab ist es, Zukunftsszenarien für alle Bereiche zu entwickeln, die am Einkaufserlebnis beteiligt sind - vom Einzelhandel und der Stadtplanung bis hin zur Technologie und Logistik.

Klarna Mitarbeiter*innen und externe Expert*innen kommen dabei zusammen, um Ideen zu entwickeln. Im Anschluss werden ihre Ideen von kreativen Köpfen zum Leben erweckt - diese Prototypen können wiederum zur Inspiration und als Diskussionsgrundlage dienen.

"Die vom Klarna Future Shopping Lab entwickelten Prototypen sind nicht Teil unserer regulären Produktentwicklung bei Klarna, wo wir mit Partnerhändlern und Akteuren in der Logistik zusammenarbeiten. Es ist vielmehr eine Möglichkeit, zu inspirieren und Diskussionen anzuregen, wie die Zukunft des Einzelhandels aussehen könnte. Wir glauben, dass verschiedene Bereiche des Einkaufserlebnisses verbessert werden können und sich sowohl für Verbraucher und Einzelhändler, als auch für die Gesellschaft insgesamt Vorteile ergeben", sagt Rasmus Fahlander, Director of Purchase Experience bei Klarna.

Prototyp 1: Der Briefkasten war gestern. Zeit für den modularen Briefkasten. 

Jeder hat einen, niemand nutzt ihn wirklich und fast die gesamte Kommunikation läuft mittlerweile digital: Der Briefkasten hat in Zukunft ausgedient. Online-Einkäufe nehmen jedoch exponentiell zu und immer mehr Pakete werden zu uns nach Hause geliefert. Gleichzeitig suchen Menschen nach individuellen Shopping-Erlebnissen und neuen Wegen, nachhaltiger zu leben. Wie wäre es also, wenn der Briefkasten neu erfunden würde und all diese Dinge ermöglicht?

Das ist die Idee hinter dem modularen Briefkasten, dem ersten Prototyp, der vom Klarna Future Shopping Lab entwickelt wurde. Er besteht aus einer Kombination verschiedener Module, die alle miteinander verbunden sind. So wird er zu einem Dreh- und Angelpunkt für Lieferungen, Rückgaben, Recycling und Wiederverkauf. Die Kernmodule konzentrieren sich auf’s Einkaufen, die gemeinsame Nutzung in der Nachbarschaft und den Nachhaltigkeitsaspekt. Drittpartner können darauf aufbauend zusätzliche Module anbieten, um spezifischen Bedürfnissen gerecht zu werden.

So verwandelt sich der Briefkasten von einem statischen Relikt, das nur zum Empfang von Post dient, in eine Plattform, die sich auf unsere künftigen Einkaufsgewohnheiten ausrichtet. Er fördert die Kreislaufwirtschaft von Produkten, vereinfacht den Geschäftsverkehr und macht damit das Leben leichter, sowohl für Einzelpersonen, als auch das Zusammenleben in der Nachbarschaft.

"Es wäre seltsam, wenn eine Fluggesellschaft nur das Hinflug- und kein Rückflugticket zur Verfügung stellen würde. Wenn uns jemand Produkte nach Hause liefert, sollte er auch Möglichkeiten für das Recycling oder die Rückgabe von Produkten und Verpackungen schaffen", sagt Fahlander.

Lesen Sie hier mehr über den modularen Briefkasten: https://www.klarna.com/international/future-shopping-lab/

Über den Entwicklungsprozess. 

Für die Entwicklung des modularen Briefkastens kamen Klarna Mitarbeiter*innen und externe Expert*innen zusammen, um anhand eines Prototypen zu erforschen, wie das physische Erlebnis des E-Commerce in einer nicht so fernen Zukunft aussehen könnte. 

Zu unseren Expert*innen gehören Ana Andjelic (Autorin des Buchs “The Business of Aspiration”, Doktorin der Soziologie und unter Forbes' einflussreichsten CMOs), Iskander Smit (Direktor des Cities of Things Lab an der Universität Delft) und Daniel Heckscher (Mitbegründer und Leiter des Design im Note Design Studio) sowie Rasmus Fahlander (Director of Purchase Experience bei Klarna). Das Note Design Studio hat ebenfalls zum Design und zur Visualisierung des Prototyps beigetragen.

Über Klarna

Klarna ist einer der weltweit führenden Zahlungs- und Shopping-Services und eine lizenzierte Bank, die das das Einkaufserlebnis für Käufer und Händler grundlegend verändert. Das Unternehmen, das 2005 in Schweden gegründet wurde, ermöglicht Verbraucherinnen und Verbrauchern schnell, einfach und sicher offene Zahlungen sofort, später oder in Raten zu begleichen. Klarna arbeitet mit über 200.000 Händlern wie H&M, Spotify, MediaMarkt, Expedia, Nike oder Deutsche Bahn zusammen und beschäftigt aktuell über 3.500 Mitarbeiter in 17 Ländern. Im Jahr 2014 übernahm Klarna die Sofort GmbH; im Jahr 2017 erfolgte dann die Akquisition der Billpay GmbH. Aktuell ist Klarna mit einer Unternehmensbewertung von 10,65 Milliarden US-Dollar das am höchsten bewertete nicht börsennotierte FinTech in Europa. Zu den Investoren des Unternehmens gehören u.a. Silver Lake, Sequoia Capital, Bestseller Group, Atomico, VISA, Ant Group und Permira. Weitere Informationen finden Sie unter www.klarna.de.