Mar 17, 2022

Deutschland weltweit auf Platz 1: 64% der Anleger*innen investieren in ETFs

Berlin, 17. März 2022 - Deutsche Anleger*innen setzen beim Investieren am stärksten auf ETFs, wie eine globale Studie des führenden Zahlungs- und Shoppingdienstleisters Klarna zeigt. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland mit 64 % Platz 1 von 11 Ländern.  Besonders auffallend: Baby Boomer und die GenX legen mit Abstand (70 %) über alle Altersgruppen in Deutschland am häufigsten ihr Geld in ETFs und Investmentfonds an.

Darüber hinaus haben die Deutschen im internationalen Vergleich auch generell ein großes Interesse an ihren Finanzen. Dies wird von 65 % der Befragten bestätigt. Insgesamt ist das Interesse an den eigenen Finanzen in den letzten zwei Jahren global angestiegen, insbesondere die junge Generation hat hier zugelegt. Für viele Menschen spielt das Thema Geldanlage und Altersvorsorge vor dem Hintergrund der steigenden Inflation und geringer Zinssätze bei klassischen Sparprodukten eine zunehmende Rolle. Eine Ausnahme spielt hier unter anderem das Klarna Festgeldkonto, das Einlagen mit Laufzeiten von 12 bis 48 Monaten zu höchst attraktiven Zinssätzen von bis zu 1,10% anbietet.

Kernergebnisse des Reports

Internationaler Vergleich zeigt: Deutsche Anleger*innenn setzen am stärksten auf ETFs 

  • 64 % der deutschen Anleger*innen setzen auf ETFs bei der Geldanlage. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland damit Rang 1 der 11 befragten Ländern. Auf den Rängen zwei und drei folgen Österreich (58 %) und Schweden (57 %). Als weitere beliebte Anlagen werden Aktien (59%), Immobilien (17%), Kryptowährungen (14%), Rohstoffe, z.B. Metalle (14%), Bonds (12%), Währungen (8%), P2P Kredite (6%) und Sammlerobjekte (6%) genannt.
  • Die GenX ist die Generation in Deutschland, die am meisten ihr Geld in Anlageoptionen investiert. 41% geben dies an, während 65% aus dieser Gruppe ihr Geld sparen. Die junge Generation ist hier noch zurückhaltender, schneidet im internationalen Vergleich mit ihrer Alterskohorte dennoch gut ab: 26% der 18-24-jährigen gibt an ihr Geld zu investieren, 76 % legen es auf dem Bankkonto an. 
  • Im globalen Vergleich sind die Deutschen beim Investieren dennoch zurückhaltender als Verbraucher*innen anderer Länder. 38% der Befragten hierzulande geben an ihr Geld zu investieren, 69 % sparen das Geld auf dem Bankkonto. Die nordischen Länder sind hier deutlich Investment-freudiger: In Schweden beispielsweise legen 56% der Verbraucher*innen ihr Geld an, 70 % sparen das Geld.

Interesse an persönlichen Finanzen nimmt bei junger Generation zu

  • 65 % der deutschen Verbraucher*innen geben an, dass sie ein hohes Interesse an ihren persönlichen Finanzen haben. Damit bewegen sie sich weltweit im Mittelfeld, vor ihnen liegen Finnland (76 %), Norwegen (70 %), Niederlande (69 %) und Österreich (67 %).
  • Knapp die Hälfte der jungen Befragten gibt an  ihrer finanziellen Zukunft optimistisch entgegen zu blicken (GenZ: 51 %, Millennials: 47 %). Deutlicher pessimistischer ist hingegen die ältere Generation. Nur 11 % der Baby Boomer sind positiv gestimmt, 27 % der Befragten gehen davon aus, dass sich ihre finanzielle Lage eher verschlechtern wird.

Klarna hat im Rahmen einer Studie Verbraucher*innen zu ihren aktuellen Gewohnheiten rund um das Thema Finanzen befragt. Mehr als 18.000 Verbraucher*innen (davon 1.641  aus Deutschland) in 11 Ländern auf drei Kontinenten, darunter USA, Großbritannien, Australien, Deutschland, Österreich, die Niederlande, Belgien, Frankreich Norwegen, Finnland und Schweden haben an der Studie teilgenommen.