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Sep 13, 2021

Klarna Studie zeigt: Junge Deutsche sparen und investieren im internationalen Vergleich am wenigsten

13. September 2021, Berlin - Beim Sparen und Investieren hinken die jungen Deutschen im internationalen Vergleich stark hinterher. Das ergab eine internationale Studie des führenden Zahlungs- und Shoppingdienstleisters Klarna, die Verbraucher*innen in neun Ländern zu ihren Spar- und Investitionsgewohnheiten befragt hat. Außerdem zeigt die Studie, wie Deutsche in ihre finanzielle Zukunft blicken.

Das Ergebnis der Studie: Junge Deutsche im Alter von 18 bis 35 Jahre sparen und investieren deutlich weniger als ihre Altersgenossen in den USA, Großbritannien, Australien, Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Norwegen, Finnland und Schweden. Darüber hinaus haben sie wenig Vertrauen in den Bankensektor und blicken ihrer finanziellen Zukunft am pessimistischsten entgegen.

Die jungen Deutschen drohen möglicherweise ins Hintertreffen zu geraten, was ihre finanzielle Zukunft betrifft, wenn sie sich nicht frühzeitig mit Spar- und Investitionsmöglichkeiten auseinandersetzen. Obwohl sich seit der Pandemie laut Studien gerade jüngere Menschen immer stärker mit ihren eigenen Finanzen und Investitionsmöglichkeiten beschäftigen, legen junge Deutsche dennoch deutlich weniger zurück als ihre gleichaltrigen Nachbarn aus Österreich, den Niederlanden und den skandinavischen Ländern.  

Kernergebnisse des Reports

Internationaler Vergleich zeigt: Junge Deutsche sparen und investieren am wenigsten
  • Die Studie untersucht, wie viel junge Deutsche im Schnitt sparen und investieren. Hier sind die jungen Deutschen Schlusslicht im internationalen Vergleich, denn 38% der Menschen unter 35 Jahren legen weniger als 100€ im Monat zurück. 

  • Auch bei den höheren Sparraten, über 501€, ist Deutschland Schlusslicht im internationalen Vergleich. Nur 5% der jungen Deutschen sparen so viel, wohingegen immerhin 6% der Österreicher*innen und 10% der Niederländer*innen mehr als 500€ im Monat zurücklegen.
  • In Deutschland ist der Anteil junger Menschen, die gar nicht sparen oder investieren, hingegen am höchsten: 17% der 18- bis 35-Jährigen gaben dies bei der Befragung an. In Österreich waren es nur 9%, in Schweden ebenso nur knapp 10%. 
Wenig Hoffnung: Junge Deutsche blicken ihrer finanziellen Zukunft am pessimistischsten entgegen
  • Fragt man junge Erwachsene in Deutschland danach, wie sie sich ihre finanzielle Zukunft vorstellen, sehen sie dieser im internationalen Vergleich am pessimistischen entgegen: 11% der 18- bis-35-Jährigen glauben, dass sich ihre finanzielle Zukunft verschlechtern wird. Zum Vergleich: in den skandinavischen Ländern sind die Befragten weniger pessimistisch gestimmt. Hier geben nur 7% der Schwed*innen an, eine Verschlechterung ihrer finanziellen Situation zu erwarten, bei den Finnen sind es sogar nur 4%. 

  • Mehr als die Hälfte der jungen Schwed*innen (58%) und der jungen Norweger*innen (62%) sind sich sicher, dass sich ihre finanzielle Zukunft deutlich positiv entwickeln wird. In Deutschland ist die Stimmung weniger von Optimismus geprägt, hierzulande geben dies nur 50% der jungen Befragten an.
Skeptische Jugend: Traditionellen Banken wird am wenigsten vertraut 
  • Ebenso das Schlusslicht bilden die jungen Deutschen beim Vertrauen gegenüber traditionellen Banken. 13% der 18- bis 35-Jährigen vertrauen Banken wenig bis gar nicht. Bei unseren Nachbarn in Österreich sind nur 8% so skeptisch gegenüber Geldhäusern. In den Niederlanden sind es ausschließlich 3%. 

  • Die Skepsis gegenüber Banken wird noch klarer wenn man das Vertrauen betrachtet. Nur 48% der jungen Deutschen geben an, Banken zu vertrauen. Unsere Nachbarn treten Banken hingegen mit weitaus größerem Vertrauen entgegen. In Österreich geben 59% der jungen Befragten an Banken zu vertrauen, in den Niederlanden sind es 60%.
Vorsichtig: Im Vergleich mit anderen Ländern, nutzen junge Deutsche am wenigsten Technik 
  • Digital Natives? Fehlanzeige! Ganze 41% der jungen Deutschen geben an, sie gehören selbst eher zu den Letzten, die neue Technologien ausprobieren. In Österreich geben dies nur 33%, in der Niederlande nur 31% in der gleichen Altersgruppe an. 

  • Nur 39% der Deutschen würden sich als Early-Adopter bezeichnen, was den Gebrauch von neuen Technologien und digitalen Geräten betrifft. In den Niederlanden sind die jungen Befragten deutlich aufgeschlossener gegenüber innovativen Lösungen. Hier bezeichnen sich 43% als Frontrunner in Sachen neue Technologien. Auch junge Australier*innen stehen digitalen Lösungen interessierter gegenüber, hier geben 46% der 18- bis 35-Jährigen an, als erstes neue Innovationen und Geräte auszuprobieren. Gleiches gilt für Österreicher*innen, hier stimmen 46% zu. 

Thomas Vagner, Deutschland-Chef von Klarna sagt dazu: “Im Rahmen des aktuellen Money Management Report konnten wir feststellen, dass vor allem jungen Menschen das Vertrauen in traditionelle Banken fehlt und sie ihrer finanziellen Zukunft wenig optimistisch entgegen blicken. Für uns ist das ein klares Signal, dass junge Verbraucher*innen zeitgemäße Angebote und Services von Finanzdienstleistern erwarten, die ihnen dabei helfen ihnen einen transparenten Überblick über ihre Ausgaben zu erhalten und sie beim Management ihrer Finanzen unterstützen. Mit Klarna Banking haben wir uns genau das zur Aufgabe gemacht und geben unseren Kund*innen mit dem Klarna Girokonto die Möglichkeit Zeit und Geld zu sparen.”

Klarna hat im Rahmen einer Studie Verbraucher*innen zu ihren aktuellen Gewohnheiten rund um das Thema Finanzen befragt. Mehr als 9.000 Verbraucher*innen in den USA, Großbritannien, Australien, Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Norwegen, Finnland und Schweden haben an der Studie teilgenommen.

Über Klarna

Klarna ist einer der weltweit führenden Zahlungs- und Shopping-Services und eine lizenzierte Bank, die das Einkaufserlebnis für Käufer*innen und Händler grundlegend verändert. Das Unternehmen, das 2005 in Schweden gegründet wurde, ermöglicht Verbraucherinnen schnell, einfach und sicher offene Zahlungen sofort, später oder in Raten zu begleichen. Klarna arbeitet mit über 250.000 Händlern wie H&M, Spotify, MediaMarkt, Expedia, Nike oder Deutsche Bahn zusammen und beschäftigt aktuell über 4.000 Mitarbeiter*innen in 17 Ländern. Im Jahr 2014 übernahm Klarna die Sofort GmbH; im Jahr 2017 erfolgte dann die Akquisition der Billpay GmbH. Klarna steht auf Platz fünf der CNBC-Disruptor 50-Liste für 2020 und ist mit einer Bewertung von 45,6 Milliarden US-Dollar eines der am höchsten bewerteten nicht börsennotierten FinTechs in in der Welt. Zu den Investoren des Unternehmens gehören u.a. Silver Lake, Sequoia Capital, Bestseller Group, Atomico, VISA, Ant Group und Permira. Weitere Informationen finden Sie unter www.klarna.de